Freud und Leid

Heute ist wieder einer der verdammten Tage, die ich kaum ertrage…

um mal wieder die Fantastischen 4 zu zitieren.

Ihr kennt das selbst, es gibt diese Tage, die sich auch gerne über Wochen, Monate, Jahre…

An diesen Tagen stehen wir auf, klopfen den Staub aus den Klamotten und rücken unser Krönchen zurecht, immer und immer wieder.

Und dann gibt es diese Tage an denen fällt alles zusammen, es stürzt alles über dir ein wie ein Bücherregal. Ach was, die komplette Bibliothek des Vatikans stürzt auf dich und du hast keine Lust mehr und denkst, sollen die doch gefälligst selbst aufräumen dieses Mal.
Dieses Mal bleib ich liegen, ich bin möd.

Ja und dann siehst du dein Krönchen im Dreck liegen, mit herausgebrochenen Zacken und es kitzelt in der Nase und du stehst irgendwann doch auf, klopfst den Staub aus den Klamotten, reckst das Kinn nach oben und zertrittst das Krönchen weil du jetzt einfach beschließt die Königin zu sein.

Dem Krönchen längst entwachsen, stell ich mich eben nochmal neu auf, dem Sturm entgegen, jetzt in richtiger Kleidung und entgegen jeder Wettervorhersage. Ich mach mir mein Wetter einfach selbst!
Ich mache gutes Wetter um gut Kirschen zu essen, mit mir.

Von diesem Gedanken getragen, das „Alles wird gut  Mantra“ im Ohr gönnte ich mir vor einigen Tage eine kleine Grübelpause und besuche meine liebsten Blogs. Angefangen habe ich bei Julia von „My home is my Horst.“

Julia wohnt komplett anders als ich, das ist aber gar nicht schlimm weil unsere Gemeinsamkeit die Liebe zu Sperrmüll und Flohmarkt Stücken ist. Da können die ruhig bunt sein, ich liebe ihre Anregungen aus Nichts etwas zu machen, weil genau das auch meine Devise ist, quasi dasselbe in grau… irgendwie.☺

Na und während ich den Beitrag lese und die flauschigen Pompons förmlich an meinen Füßen spüre, lese ich meinen Namen.

Gewonnen hat Alex.

Alex… ja das bin ich, das bin ja ich, das bin ja… sicher nicht. Ich.

Also schnell die Kommentare nochmal durch schauen, es gab bestimmt noch 146 Kommentare von anderen Alexses.

Nein, keine andere Alex, nochmal duchlesen, hm, nööö, komm einmal noch…
meine Mundwinkel bogen sich langsam nach oben und ich lächelte im Kreis ☺

Freud und Leid und so, ne.
Gestern war es dann endlich soweit und sie kam im Waldhaus an, zur Eingewöhnung stellte ich die Kleine erst mal auf den Componibili.

Beluga Lampe auf Componibili

Da stand sie bei Julia auch und so kann sie sich an ihr neues Umfeld gewöhnen.

Fabbian Beluga Lampe

Die kleine Beluga Leuchte, entworfen von Marc Sadler ist genau mein Geschmack. Ich mag Kugeln und ich mag Lampen und das Design erinnert mich an die 70er Jahre, das mögen wir.

Fabbian Beluga Lampe

Alle.
Frau Monk läuft den ganzen Tag schon mit der Lampe durch die Gegend und sucht den aller perfektesten Platz für das wertvolle Designer Stück und murmelt was von Glaube und Schmerzensgeld vom Vatikan und wunderbarem Bücher Attentat.

Dem ein oder anderen zwischen den Zeilen lesenden Leser gebe ich an dieser Stelle noch ein paar Floskeln mit auf den Weg.
Das soziale Netz hat große Maschen, das letzte Hemd hat keine Taschen, bleib dennoch stets ohne Verdruss, abgerechnet wird zum Schluß!

… das füg auch keinem andern zu, das wünsch ich mir… Gesellschaft… du…

So jetzt sach ma, is das geil? Also die Freud, nicht das Leid…

fragt die Alex, denn die Frau Monk sagt das wäre der ober Knaller und wer könnte das besser wissen. Sie sagt natürlich auch sie hätte das verdient. ☺

Ich sage auch ich habe mehr verdient und von der holden Gärtnerin soll ich euch sagen im Gegensatz zu uns hätte sie längst neue Beiträge am Start, wir kämen aber ja nicht in die Pötte und würden nur rumheulen statt uns selbst zu versorgen…

Boaaaah…. wo war nochmal die Spitzhacke?

Und die Moral von der Geschicht? Vielleicht steht dir das Krönchen nicht.

Im Bild: selbst gekauft, ertauscht und gewonnen

Componibili von Kartell
• Beluga Lampe, Marc Sadler, Fabbian
• Eisbecher, Kupfer, Vintage
• Diamant aus Hämatit, alter Schatz